Startseite » Facebook Posts

18. Mai 2020

Yoga – ein ganzheitlicher Heilungsweg

Für mich bedeutet der Yoga Weg ein besonderes Geschenk für unser Leben. Auf vielfältige Weise hilft er uns, die Probleme des Alltags zu meistern und über sie hinaus den Kontakt zu einer geistigen Welt zu spüren und immer wieder aufs Neue zu finden und zu festigen. 

Die Verbindung von Therapiepraxis und Yoga hat sich in meiner Arbeit über die Jahre zum Wohle vieler Klientinnen und Klienten bewährt. Viele Erkenntnisse aus der Naturheilpraxis, aus Körpertherapieverfahren und Physiotherapie fließen in die Asana Praxis ein und umgekehrt. Das Wissen der Analytischen Psychologie oder der modernen Gehirnforschung findet seine Entsprechung in den alten Weisheitsschriften des Yoga.  
In besonderer Weise trifft das auf die Texte zu, die ein indischer Weiser namens Patañjali um die Zeitenwende oder kurz danach verfasst hat (also etwa zwischen 100 v.Chr. und 200 n.Chr.). Die 195 stichwortartigen Sutras enthalten auch den sogenannten „Achtstufigen Pfad“ des Yoga, der heute noch die Basis der praktischen Yoga Arbeit bildet. In vier Kapiteln werden die förderlichen und hindernden Umstände auf dem eigenen Entwicklungsweg beschrieben.

Das erste Kapitel beschreibt vor allem die unterschiedlichen Qualitäten des Geistes und geht darauf ein, in welcher Weise diese Qualitäten auf uns wirken. Es werden praktische Hinweise gegeben, wie wir das Wirken des Geistes positiv verändern und mit Hindernissen umgehen können.
Im zweiten Kapitel beschreibt Patañjali den Übungsweg. Er beschreibt, wie Glücksgefühle und Gefühle der inneren Unfreiheit abwechseln und die fünf Ursachen, die den Menschen immer wieder ins Leid führen.
Das dritte Kapitel widmet sich vor allem den Kräften, die uns zur Verfügung stehen auf unserem inneren Weg wie Konzentration und Meditation.
Im vierten Kapitel wird auf die Befreiung von Leid und Verstrickung eingegangen.

Da die Sanskrit Texte der Sutras eher fragmentarisch sind, wurden die Texte auf vielfältige Weise und zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Lehrern neu interpretiert, um sie verständlicher zu machen.
Es lohnt sich durchaus, verschiedene Interpretationen zu vergleichen. Wenn man eine gefunden hat, die einen anspricht, sollte man sich unbedingt intensiver damit beschäftigen und zum Beispiel einzelne Sutras zum Inhalt der eigenen Meditation machen. Diese Texte können einen durch das Leben begleiten, da man sie selbst immer wieder neu erfährt und ihre unglaubliche Weisheit dahinter entdeckt.

Um dieses kostbare Wissen zugänglicher zu machen für viele Yoga Übende, habe ich dieses Kartenset entwickelt.
Die Vorderseite jeder Karte zeigt eine skizzenhafte Darstellung einer Körperübung (Asana), einer speziellen Hand- oder Augenstellung (Mudra) oder einer Atemübung (Pranayama). Auf der Rückseite befindet sich ein Sutra sowie ein Hinweis, wie die jeweilige Übung auf körperlicher und psychischer Ebene wirkt. Die beschriebene Essenz der Übung weist darauf hin wie sich das jeweilige Sutra im eigenen seelischen Erleben zeigen kann.

Betrachten wir zum Beispiel das Sutra 1.22.:
„Das Vertrauen, das Menschen empfinden, kann von geringer, mäßiger oder sehr starker Intensität sein. Auch bei demselben Menschen wechselt die Intensität, mit der er dieses Vertrauen in sich spürt, immer wieder.“
Verbunden habe ich diesen Satz mit der Asana Kamel (Ushtrasana), für mich ein Sinnbild der Geduld und des Durchhaltens.
Meine Essenz aus der Übung in Verbindung mit dem Sutra:
„Das Kamel steht für Akzeptanz der eigenen Grenzen und geduldiges Fortschreiten auf dem Weg. Schwierige Lebensphasen können so besser gemeistert werden.“

Farblich unterteilt sind die Karten in Rot, Blau, Grün, Gelb.

Dabei wirken die Übungen auf den roten Karten anregend und dynamisch, sie fördern Mut und Kraft und eignen sich deshalb mehr als Morgenübungen.

Die Übungen auf den blauen Karten wirken entspannend und beruhigend und eignen sich eher für den Abend.

Die Übungen auf den grünen Karten wirken regenerierend, regen den Stoffwechsel an und sorgen für die Aufladung mit neuer Energie.

Die Übungen auf den gelben Karten wirken stabilisierend auf allen Ebenen.


4. Mai 2020

…Que sera, whatever will be, the future is not ours to see, que sera… wieder mal den zauberhaften Song „Que Sera Sera“ von Doris Day anhören ( z.B. in YouTube)…  da ist doch was Wahres dran…


07. Mai 2020

Yoga Nidra, Musiktherapie, Inner Coaching und aktive Imagination
Interview von Florian Sprater  (www.govinda.yoga)

Über dieses Podcast Interview freue ich mich sehr, denn Anna ist eine ganz wunderbare Frau, die mich schon seit vielen Jahren durch mein Leben begleitet: Anna Röcker ist Heilpraktikerin, Musiktherapeutin und Yogalehrerin aus München.

Anna erzählt in diesem Interview wie war es, vor 40 Jahren mit Yoga zu beginnen und eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen. Außerdem erzählt sie, was aktive Imagination und der Yoga-Weise Patanjali miteinander zu tun haben.

Sie verrät uns, dass die meisten Lösungen bereits in uns schlummern. Natürlich reden wir auch über Yoga Nidra, einer wunderbaren Tiefenentspannungmethode.

Freu Dich auf ein spannendes und inspirierendes Interview! Dein Florian und Silja vom Yoga Zirkus – Dein Podcast

🍏Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/…/yoga-zirkus/id1495287970
🎧 Spotify: https://open.spotify.com/show/29mJTSnYnBO2mnlaz1LYjn
Android: http://subscribeonandroid.com/yogazirkus.libsyn.com/rss
Webplayer: http://yogazirkus.libsyn.com


02. Mai 2020

Bäume betrachten, sie berühren, umarmen, von ihnen lernen, meditieren, ihre Heilkräfte nutzen

Bäume
BaumBäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen. Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen. Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen…In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie verlieren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen….
aus: Bäume – Hermann Hesse, Insel Taschenbuch

Bäume produzieren nicht nur unsere Lebensgrundlage den Sauerstoff sondern verfügen über enorme Heilkräfte. Hildegard von Bingen oder Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, Edward Bach und ungezählte Heilkundige aus aller Welt – sie alle wussten und wissen die Heilkraft der Bäume zu schätzen.
In Mythen und Märchen spielen Bäume eine wichtige Rolle, Kelten und Germanen verehrten sie als heilig. Hesse beschreibt Bäume als unsere großen Lehrmeister, die aktuellen Erkenntnisse über das „geheime Leben der Bäume“ bestätigen das und bringen uns zum Staunen.
Gerade jetzt im Frühling zeigen sie verschwenderisch ihre volle Pracht und das schönste Grün. Hildegard von Bingen spricht immer wieder von der Heilwirkung der „Grünkraft“ auf den ganzen Organismus.

Selbst Baum-Meditationen zeigen eine erstaunliche Wirkung, stärken und trösten, beleben und geben neue Hoffnung. Für mich ein Beweis dafür, dass der Baum in all seinen Formen zu den großen archetypischen Bildern der Menschheit gehört.

In diesem Sinne: Geh aus mein Herz und suche Freud… in dieser wunderschönen Natur!
Bleibt gesund!


23. April 2020

Der Weg durchs Labyrinth

Wer schon einmal ein Labyrinth durchschritten hat weiß, dass man auf dem Weg zur Mitte – dem Ziel der labyrinthischen Reise – mehrmals zurückgeführt wird bis in die äußeren Bereiche. Wenn man vorher schon fast in der Mitte war, kann es frustrierend sein, scheinbar wieder am Anfang zu stehen.

Jedenfalls ist es eine spannende Erfahrung ein Labyrinth zu begehen. Es muss ja nicht das berühmte in der Kirche von Chartres sein, denn auch ein einfaches Steinlabyrinth ist nach denselben Gesetzen aufgebaut und kann erstaunliche Gefühle in uns auslösen.
Gerade für die Zeit, in der wir uns jetzt befinden scheint mir das uralte Symbol des Labyrinths hilfreich. Dabei ist wichtig zu wissen:
Der Weg durchs Labyrinth führt immer zum Ziel – ganz im Gegensatz zum Weg durch einen Irrgarten, wie man ihn z.B. aus barocken Gartenanlagen kennt.
Wichtig ist das Vertrauen, dass wir in der Mitte ankommen und in diesem Gefühl achtsam und geduldig weitergehen, auch wenn es zeitweise rückwärts geht oder stagniert. Ich erinnere mich an eine Erfahrung, die ich bei der Begehung eines Steinlabyrinths hoch oben auf einem Felsen machen konnte. Schon der steile Weg zum Labyrinth flößte mir Angst ein. Während ich durchs Labyrinth ging konnte ich den Blick nach unten kaum riskieren ohne dass mich ein Schwindel erfasste. So setzte ich behutsam Schritt vor Schritt bis ich auf verschlungenen Wegen in der Mitte angekommen war. In der Mitte wird es dann ganz eng, es „kommt auf den Punkt“ und erfordert ein gewisses Verharren, bevor man wieder den Weg nach außen antritt.
Noch heute erinnere ich mich an die besondere Energie, die ich spürte. Ich konnte erleben, was C.G.Jung über die großen archetypischen Symbole gesagte hatte: wenn sie aktiviert werden, zum Beispiel in dem wir ein Labyrinth begehen geben sie uns ihre Kraft und Energie für unser Leben. In diesem Fall bestärkt uns das Labyrinth im Vertrauen und in der Zuversicht, den Weg ruhig und achtsam weiterzugehen, auch wenn das Ziel scheinbar immer wieder in die Ferne rückt. Das Labyrinth lehrt uns nicht die Geduld zu verlieren, achtsam zu bleiben und das Ziel – die Mitte – im Auge zu behalten.
Mögen diese uralten Bilder uns stärken und inspirieren auf dem Weg.


16. April 2020

Märchen lesen, die Mut machen

Es war einmal… ein Königspaar, das lebte in einem Schloss. Endlich wurde das ersehnte Kind geboren, ein wunderhübsches Mädchen. Zur Taufe wurden 12 gute Feen eingeladen. König und Königin entschlossen sich, die 13. Fee nicht einzuladen. Sie war die dunkle Fee, vor der alle im Reich Angst hatten.
Am Tag der Taufe nun trat jede Fee einzeln vor und überbrachte der kleinen Prinzessin die allerbesten Wünsche für Glück und Reichtum, Schönheit…
Da betrat die 13. Fee den Raum, der sich sofort verdunkelte. Sie trat an die Wiege und wünschte dem Kind den Tod durch eine Spindel. Alle im Raum erstarrten.
Aber wie gut, dass die 12. Fee ihren Wunsch noch nicht geäußert hatte. Sie konnte zwar den Fluch der dunklen Fee nicht abwenden aber ihn umwandeln in einen hundertjährigen Schlaf.
Obwohl man alle Spindeln im Reich verboten hatte, fand die junge Prinzessin im Turm eine Spindel, stach sich – und verfiel in tiefen Schlaf. Und das ganze Schloss, König und Königin, alle Bediensteten, alle Tiere – alle schliefen. Um das Schloss herum wuchs eine Dornenhecke, die undurchdringlich war – 100 Jahre lang.
Als die Zeit abgelaufen war, kam ein Prinz und die Dornenhecke öffnete sich, er küsste die Prinzessin und alles Leben erwachte. Und es wurde ein großes Fest gefeiert.

So wa(h)r es liebe Leserin, lieber Leser – und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

Fazit: Alles hat seine Zeit unter dem Himmel, – sagt der Prophet.


14. April 2020

Meditieren

Patanjali Sutra 3.32.
Dadurch dass ein Mensch auf die Quelle der höchsten Klarheit in sich meditiert, entwickelt er die Gabe außergewöhnlicher Kräfte.

Meditation auf ein die Quelle höchster Klarheit repräsentierendes Licht im Körper.
Übersetzung T.K.V. Desikachar


05. April 2020

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“
Dieser Spruch wird Aristoteles (384-322 v.Chr.) zugeschrieben.
Also lasst uns immer die Segel im Blick behalten!
Bleibt gesund!


05. April 2020

Positive Gefühle aktivieren

Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder
in der großen Weltenuhr.
                Friedrich Schiller (Ode an die Freude)

Freude, Lachen und Entspannung stärken das Immunsystem. Zwar kennen und spüren wir das alle zuweilen, aber es kann ja nicht schaden, wenn man weiß, dass es auch wissenschaftlich zu belegen ist.
Die Psychoneuroimmunologie (PNI) ist ein interdisziplinäres Forschungsgebiet, das sich mit der Verbindung von Psyche, Nervensystem und Immunsystem beschäftigt – und hierzu wurden viele interessante Studien veröffentlicht.

Es ist also in dieser Zeit besonders wichtig, sich auf die Suche nach solchen Gefühlen zu machen (ist vielleicht so wie versteckte Ostereier suchen).

Sicher habt Ihr dazu eigene Ideen – hier ein paar Vorschläge von mir:

    • innere Bilder der Freude aktivieren (z.B. schöne Erinnerungen an Situationen, in denen man herzhaft gelacht hat)
    • mal einen lustigen Film anschauen (Loriot?)
    • kleine Kinder oder Tiere beim Spielen beobachten
    • einen lieben Menschen anrufen und fragen, worüber sie/er zuletzt gelacht hat
    • Yoga üben und sich an seinem Körper freuen
    • Jemanden aufmuntern, dem es gerade nicht so gut geht
    • am Morgen aufstehen und sich einfach des Lebens freuen – wenigstens für ein paar Sekunden – auf jeden Fall noch bevor Ihr Nachrichten hört

Was fast immer klappt: Musik hören

    • z.B. die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven, die mit dieser „Ode an die Freude“ – mit „Freude schöner Götterfunken“ endet
    • Lieblingsmusikstücke aus dem Karneval der Tiere, Feuerwerks oder Wassermusik von Händel, Musik von Leonard Bernstein oder Verdi, Musik zum Tanzen oder indische Mantras (gehört oder selbst gesungen können sie herzerfreuend wirken)
    • so oft wie möglich selbst singen – und zwar Alles, was Dir in den Sinn kommt: Kinderlieder, Songs von den Bee Gees, Arien aus großen Opern oder Healing Songs aus unterschiedlichen Kulturen (im Internet zu finden unter diesem Titel)

und

Spruch des Tages von Karl Valentin:

„Heute mach ich mir eine Freude und besuche mich selbst….
Hoffentlich bin ich daheim!“

Bleibt gesund!


30. März 2020

Den Weg in die „Seelenburg“ beschreiten

Die Mystikerin und Ordensgründerin Teresa von Avila lebte vor 500 Jahren in Spanien. In einer ihren Schriften (Die innere Burg) hat sie den Weg zum innersten Kern – zum Zentrum der menschlichen Seele – verglichen mit dem Weg ins Innere einer Burg, die sie auch als Seelenburg bezeichnete. Die mittelalterlichen Burgen in ihrer Umgebung dienten ihr dabei sicher als Vorbild.

Das Eintreten in die innere Burg – und damit den Rückzug von der Außenwelt – beschreibt sie als eine Bereicherung, Erweiterung und Vertiefung des Bewusstseins. In den äußeren Bereichen, den „Vorhöfen“ der Burg begegnen uns Herausforderungen, Widerstände, Ängste, die es aber zu meistern gilt. So beschreibt sie zum Beispiel die dritte Wohnung auf dem Weg nach Innen als eine Art „spiritueller Dürrezeit“. Deshalb ermuntert sie uns hier: „Es geht also in der dritten Wohnung vor allem ums Durchhalten.“ Hier empfiehlt sie als Unterstützung eine wachsende Nächstenliebe und eine wachsende Bereitschaft, ein wesentliches und vom guten Handeln bestimmtes Leben zu führen. Selbsterkenntnis und Demut ist auf dem ganzen Weg nach Innen gefordert!
Und alles ist zu schaffen, wenn wir weiterhin den Blick auf das Zentrum, auf die innere Mitte richten, so ihre Ermutigung für den Weg.

Hier in unserer Mitte sind wir ganz in Verbindung mit der Seele – und in Teresas Verständnis auch in Verbindung mit unserem göttlichen Kern.

Immer wieder bin ich erstaunt, wie sich die Weisheitslehren der Welt ähneln. Auch der große indische Weise Patanjali, dem wir die wichtigsten Anleitungen für den Yoga Weg verdanken, spricht von einem solchen Stufenweg. Er beschreibt einen Achtstufigen Pfad – an dessen Ziel „die Seele in sich selbst ruht“. Der Weg dahin führt ebenfalls über verschiedene Stufen nach Innen. Es beginnt mit der Auseinandersetzung mit unserem Verhalten in der Gemeinschaft – (Yama). Dann folgen Anweisungen für den Umgang mit uns selbst (Niyama), den Umgang mit unserem Körper, unserem Atem und unseren Sinnen (Asana, Pranayama, Pratyahara) zur Konzentration (Dharana), um schließlich zur Meditation (Dhyana) zu gelangen. Das Ziel ist auch hier die Eins-werdung (Samadhi).

Wie wunderbar, dass wir im Fundus der „Welt-Weisheit“ so viele Hilfen finden für diese schwierige Zeit. Hierbei werden uns viele Möglichkeiten aufgezeigt, wie wir den Weg nach Innen beschreiten können – mit Yoga und Mediation – oder wie bei Teresa mit Hilfe des Gebets und der inneren Versenkung.

Für mich wurde Teresa von Avila zum Vorbild. Sie war eine beeindruckende Frau ihrer Zeit. Selbstbewusst stellte sie sich den Nachstellungen der Inquisition, mutig gründete sie Klöster an den entlegensten Stellen Spaniens, ihre Weisheit gab sie in Form von vielen Schriften weiter. Bekannt wurde sie auch für ihren Humor, mit dem sie immer wieder die schwierigsten Situationen des Lebens entschärfte.
Als ein kirchlicher Würdenträger zu ihrer Überprüfung ins Kloster geschickt wurde – und er das üppige Essens der Nonnen kritisierte antwortete sie: Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn, wenn Fasten dann Fasten, merken Sie sich das.

In diesem Sinne ist vielleicht bei uns Allen jetzt gerade das Fasten dran, aber wir wissen ja, alles hat seine Zeit unter dem Himmel!

Ihr findet eine Vertonung eines Textes von Teresa bei Youtube unter: „Nada te turbe“ gesungen von den Mönchen aus Taizé. Der Text endet mit „Solo Dios, basta!“
https://www.youtube.com/watch?v=go1-BoDD7CI

Bleibt gesund!

Die schönen Fotos von der Burg Eltz stammen übrigens von Dieter Ritzenhofen, dem ehemaligen Kastellan


  1. März 2020

„Pflanzen und Blüten – Engel, die uns in Zeiten der Not hilfreich ihre Hand reichen“ – das hat der Arzt und Bakteriologe Dr. Edward Bach einmal gesagt.

Viele seiner Blütenessenzen wirken positiv bei verschiedenen Formen von Angst. Die Angst war für ihn ein großes Hindernis auf dem Weg zur Heilung. Heute wissen wir, dass Angst auch unser Immunsystem schwächt.
Edward Bach selbst hatte einige schwere Lebenskrisen zu meistern und seine Schriften sind auch heute noch lesenswert, weil er das zeitlose Wesen der menschlichen Psyche tief erfasst hat.
Blütenessenzen, die jetzt besonders wichtig sind:

Rescue Remedy (Notfalltropfen)

Crab Apple – Reinigungsblüte
Aspen – unklare Ängste
Cerato – Unsicherheit, mangelndes Vertrauen in die Intuition
Elm – Gefühl von Überforderung
Gorse – Verlassenheitsgefühle, Resignation
Mimulus – Die Blüte auf dem Bild, konkrete Ängste
Red Chestnut – Angst um andere
Rock Rose – Panikgefühle

Weitere Informationen und Anregungen zu „Heilen mit Bachblüten“ findet Ihr auf meiner Bücherseite!

Bleibt gesund!


  1. März 2020

Alle verfügbaren guten Gedanken und alle Liebe, unsere Meditationen und Gebete den Menschen schicken, die sich jetzt für unser Wohl einsetzen. Ich weiß, dass jeder Gedanke wirkt – und dabei auch uns selbst stärkt.


Ich habe gerade gehört, dass ein Priester den ich kenne sich angesteckt hat, als er in einem Pflegeheim Corona-Infizierte Sterbende betreute.
In Italien sind neben 24 Ärzten auch 60 Priester gestorben, die meisten wohl im Einsatz für Kranke.
Auch das ist das Gesicht der Kirche – neben all dem was im Argen liegt.

Licht und Liebe – mögen alle Wesen beschützt sein!


  1. März 2020

Archetypische Kräfte aktivieren wie den Helden in uns, Krafttiere oder Bilder und Symbole für göttliche Energie….
oder
ein Glas Wasser mit einer Botschaft wie „Liebe“ oder „Heilung“ programmieren (z.B. einen Zettel auf das Glas kleben oder es an den Meditationsplatz stellen und dann schluckweise trinken).
(s. dazu die Beiträge/Bücher von Masaru Emoto)

Bleibt gesund!


  1. März 2020

Sich an schöne Reisen erinnern, an Bilder aus dem traumhaft schönen Italien – den Italienern jetzt ganz viel Liebe schicken und gute Gedanken
Oder
Von der alten Weisheitslehre der Alchemie lernen: Nigredo, die Schwärzung (Stillstand, Dunkelheit, Schwärze, Isolation) ist nicht das Ende, sondern der Beginn einer neuen hellen Phase (Weißung) im alchemistischen Prozess – kann aber ein bisschen dauern, im alchemistischen Prozess und im Leben!
Und:
Empfehlung von einer Apothekerin und guten Heilpraktikerin:
Vitamin D mindestens 4000 iE pro Tag
Vitamin C
Zink, Selen
Schleimhäute feucht halten, inhalieren / Gurgeln mit Salzwasser, evtl.  salzhaltige Nasensalbe
Metavirulent

Bleibt gesund!


  1. März 2020

Ein-Punkt-Meditation
Stell dir die ruhige völlig glatte Oberfläche eines stillen Waldsees vor. Sie ist so klar, dass sich alles darin spiegelt. Du könntest dein Gesicht sehen, wenn du hineinschaust.
Da taucht von unten eine Luftblase auf, erscheint auf der Oberfläche und platzt. Es bilden sich Ringe im Wasser, die nach außen flacher werden. Du bleibst mit deiner Aufmerksamkeit auf die Mitte konzentriert und betrachtest die Bewegung des Wassers wie aus den Augenwinkeln.
Die Oberfläche wird wieder ganz ruhig.
….mehrmals wiederholen.
Schließlich stellst du dir vor, jeder aufsteigende Gedanke ist wie die Luftblase: steigt auf, platzt, bewegt sich nach außen – du bleibst auf die Mitte konzentriert.

Es braucht ein bisschen Geduld, dann wirkt die Übung sehr beruhigend!
Oder
Das Lied hören: Every Little cell in my body is happy – Jede kleine Zelle in meinem Körper ist glücklich (leicht im Internet zu finden).
Oder
Den Blick nach oben richten:
(Garten Gethsemane in der Münchner St.Peterskirche aktuell)


  1. März 2020

Das Ende des Tunnels im Blick behalten – inneres und äußeres Licht bewahren!


  1. März 2020

Tiere beobachten…
Oder
Musik hören: Beethovens  6. Symphonie – besonders  4. Satz: Gewitter, Sturm und 5. Satz: Dankbare Gefühle nach dem Sturm!!!!
Oder
Das wunderbare Gayatri Mantra, gesungen von Hein Braat
Oder
Circle of Life von Elton John: …..Du solltest nie mehr nehmen als du gibst vom Kreislauf des Lebens…. singt er
Oder
Sich einfach nur über jeden Atemzug freuen…