
Gedanken und Wünsche zur Weihnachtszeit
„Zündet Eure Kerzen an und schützt sie vor dem Wind… wärmt auch Eure Herzen dran, am Weg zum göttlich‘ Kind“ – so heißt es in einem alpenländischen Lied.
Es ist gar nicht so einfach in dieser Zeit das innere Licht nicht zu verlieren. Ich denke wir laufen alle immer wieder Gefahr, dass der Wind das Licht ausbläst oder zumindest gefährlich zum Flackern bringt.
Aber gerade das scheint mir die Botschaft dieses Weihnachtsfestes zu sein: uns nicht beirren zu lassen von den Wirrnissen um uns herum, von den Sorgen und Ängsten, sondern bei der Klarheit des Geistes zu bleiben und bei der Wärme des Herzens für uns selbst, für unsere Mitmenschen und Mitgeschöpfe und für die Welt.
Das Klären der Gedanken, – wie es z.B. der Yoga-Weg als ständige Übung empfiehlt, – Achtsamkeit, Dankbarkeit und die Liebe scheinen mir dabei die verlässlichsten Wegweiser zu sein.
Lasst uns erinnern – immer wenn wir eine brennende Kerze oder überhaupt ein Licht sehen – dass ein Licht bereits die Dunkelheit erhellen kann. Um wie viel mehr Helligkeit können wir in die Welt bringen, wenn wir Licht um Licht entzünden und so eine große beschützende Lichterkette um die Erde bilden!
„…drum öffnen wir die Herzen weit – s’ist Weihnacht überall“ – so geht es weiter in dem Weihnachtslied – und das möchte ich uns allen wünschen: dass wir die Herzen weit öffnen können für das Geheimnis und das Geschenk der Weihnacht!
In diesem Sinn wünsche ich Euch und Ihnen allen eine gesegnete lichtvolle Weihnachtszeit und einen guten Start ins Jahr 2026!
Herzlichst! Anna Röcker
